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Rund um den Punkt
Den Bußgeldkatalog und alle wichtigen Informa- tionen  über das Verkehrszentralregister in Flensburg finden Sie auf der Homepage des Kraftfahrzeugbundesamtes. ...weiter

Literaturverzeichnis zum Thema MPU und Führerscheinentzug:
Eine Einführung ins Thema bieten die in nachfolgen- dem Literaturverzeichnis aufgeführten Bücher. Erfahrungsgemäß kann ein Buch jedoch die individu- elle Beratung durch einen Verkehrspsychologen nicht ersetzen.  ...zum Literaturverzeichnis  

Vorbereitung auf die MPU
...nur die Mutigsten unterziehen sich unvorbereitet diesem Test   ... weiter

Wann wird eine MPU erforderlich ?
Die gesetzlichen Voraussetzungen einer MPU finden sich in unterschiedlichen Bestimmungen .  ...weiter

Ablauf der MPU
Was erwartet den Betroffenen bei einer medizinisch-psychologischen Untersuchung? ...weiter

Psychologische Beratung zum Abbau von Punkten
Ab 14 Punkten in "Flensburg" droht Ärger, dem Führerschein wachsen Flügel! Abbau von Punkten ist angesagt!  ...weiter

Führerscheinentzug - ausländische Fahrerlaubnis?
Die Fahrerlaubnis wurde entzogen! Unseriöse Anbieter locken gegen hohe Gebühren mit einem Wundermittel: Wohnsitz und Führerschein im Ausland! Verdummen Sie nicht Ihr Geld, denn ..   ...weiter

Aktuelles
6,858 Millionen Verkehrssünder in Flensburg registriert !
Das Kraftfahrzeugbundesamt in Flensburg hatte zum 31.12.2001 6.858.000 Frauen und Männer als „Verkehrssünder“ gespeichert. 5,6 Mio. Männer bilden die Mehrheit der im Verkehrszentralregister eingetragenen Personen. Mehr als die Hälfte der Männer wie der Frauen ist mit ‚Geschwindigkeitsübertretung‘ eingetragen. Während Männer häufiger bei ‚Fahrten unter Alkoholeinfluss‘ auffällig werden, liegen die Schwierigkeiten der Frauen bei der Beachtung von ‚Vorfahrtsregeln‘.


Die Mehrzahl der im Register eingetragenen Personen hat einen Punktestand von 1 bis 3 Punkten (55,2 Prozent). Bei den Männern sind es 2,9 Mio. (51,8 Prozent), bei den Frauen 880 000 (70,5 Prozent). Nur 0,4 Mio. aller eingetragenen Personen erreichen mehr als 7 Punkte (6 Prozent).       78 000 haben  14 und mehr Punkte (1 Prozent). Etwa 1,4 Mio. eingetragene Personen haben keine Punkte. Zu dieser Gruppe zählen Personen, deren
Nichteignung zum Führen von Fahrzeugen bereits feststeht. Auf sie entfallen aber auch Personen, denen die Fahrerlaubnis entzogen, jedoch zwischenzeitlich neu erteilt wurde, die seitdem aber noch nicht wieder mit einem Verkehrsdelikt auffielen. 

Aktuelle Auswertungen über männliche Fahrer belegen, dass Personen mit einer Eintragung im Verkehrszentralregister bereits ein erhöhtes Risiko darstellen. Sie fallen vermehrt innerhalb nur eines Jahres mit einer weiteren Eintragung auf, und zwar aufgrund eines Verkehrsunfalls. Das Unfallrisiko erhöht sich bei diesem Personenkreis im Durchschnitt um 70 Prozent.


Handelt es sich bei der Eintragung speziell um

- das Fahren bei Fahruntüchtigkeit (Alkohol/Drogen) oder
- die Missachtung der Formalbestimmungen beim Gebrauch von  Kraftfahrzeugen (Fahren ohne Fahrerlaubnis, fehlender Versicherungsschutz, fehlende Fahrzeugzulassung, technischer Zustand, unvorschriftsmäßige Beladung usw.),

steigt das Unfallrisiko sogar um 150 Prozent.

Selbst bei einer ‚harmlosen‘ Regelmissachtung ohne Belästigung oder gar Beeinträchtigung anderer Verkehrsteilnehmer liegt die Unfallwahr-scheinlichkeit im darauf folgenden Jahr schon um 50 Prozent über der eines unvorbelasteten Fahrers.

Kraftfahrer mit mehreren Eintragungen stellen nach der Statistik ein Unfallrisiko dar, das weit über dem Dreifachen unvorbelasteter Fahrer liegt.


10 Millionen Auskünfte aus dem Verkehrszentralregister:

Im Jahr 2001 wurden durch das Kraftfahrzeugbundesamt rund 9,7 Mio. Auskünfte an Verwaltungsbehörden und Gerichte für die Verfolgung von Straftaten und Ordnungswidrigkeiten oder für die Erteilung einer Fahrerlaubnis erteilt. Das Kraftfahrt-Bundesamt unterrichtete die Verwaltungsbehörden in 235 000 Fällen über Personen, die ihren Punktestand überschritten haben. Die Zahl der Privatauskünfte ‚über den eigenen Punktestand‘ stieg im Jahr 2001 auf rund 127 000.

Harte Zeiten für Alkoholsünder
Ab 1. April 2001 gilt: Fahrten mit 0,5 Promille Alkohol im Blut haben mindestens eine Geldbuße von 500 Mark, ein Monat Fahrverbot und vier Punkte im Verkehrszentralregister zur Folge.

Durch die Neufassung des Straßenverkehrsgesetzes wurden die Rechtsfolgen der bisherigen 0,8-Promille-Grenze ab 0,5 Promille angewandt; die bisherige 0,8-Promille-Grenze wurde ersatzlos gestrichen. Nach wie vor unverändert gelten die Bestimmungen des Strafrechts für Fahrer, die infolge von Alkoholeinfluss nicht mehr in der Lage sind, ihr Fahrzeug sicher zu führen. Nach der Rechtsprechung des Bundes-gerichtshofs liegt ab 1,1 Promille – auch ohne weitere Beweisanzeichen wie Fahrfehler oder Unfall – Fahrunsicherheit vor. Sie wird mit einer Geldstrafe oder sogar mit einer Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr und mindestens 6 Monate Führerscheinentzug bestraft.

Die Fahrtüchtigkeit kann auch bereits durch relativ kleine Mengen Alkohol deutlich herabgesetzt werden. Eine strafrechtliche Ahndung ist deshalb ab 0,3 Promille möglich, wenn durch zusätzliche Umstände (Fahrfehler, wie z. B. Schlangenliniefahren, alkoholbedingte Verkehrsverstöße, Unfall) eine Einschränkung der Fahrsicherheit bewiesen wird.

Monatlich 192000 Geschwindigkeitsüberschreitungen

In den Jahren 1999 bis 2001 wurden dem Verkehrszentralregister durchschnittlich monatlich 192 000 Ordnungswidrigkeiten aufgrund von Geschwindigkeitsüberschreitungen gemeldet. Etwa 4 400 davon können als Raserdelikte bezeichnet werden.

Punkte-Rabatt kommt an

Seit 01.01.1999 können im Verkehrszentralregister eingetragene Personen ihren Punktestand reduzieren. Erste Hochrechnungen ergaben, dass im Zeitraum August 2000 bis Juli 2001 rund 9 200 Bescheinigungen über die freiwillige Teilnahme an einem Aufbauseminar oder an einer verkehrspsychologischen Beratung dem Register gemeldet wurden. Sie reduzierten den Punktestand um 2 oder 4 Punkte.

Rund 25 000 Personen überschritten im Jahr 2000 die 14-Punkte-Schwelle. Sie lösten zum einen den Pflichtbesuch an einem Aufbauseminar aus, zum anderen die Verwarnung mit dem Hinweis, freiwillig an einer verkehrs-psychologischen Beratung teilnehmen zu können. 1 600 Personen wurde die Fahrerlaubnis entzogen, da sie der Verpflichtung zur Teilnahme an diesem Seminar nicht nachkamen.

Bei 8 - 13 Punkten

erfolgt die Verwarnung mit dem Hinweis auf die freiwillige Teilnahme an einem Aufbauseminar. Die Teilnahme an einem Aufbauseminar wird bei einem Punktestand bis zu 8 Punkten mit einem Abzug von 4 und bei 9 - 13 Punkten mit einem Abzug von 2 Punkten honoriert.


Bei 14 - 17 Punkten

wird die Teilnahme an einem Aufbauseminar angeordnet. Hat der Betroffene innerhalbder letzten 5 Jahre bereits an einem Aufbauseminar teilgenommen, wird eine Verwarnung ausgesprochen. Bei einem freiwilligen Besuch an einer verkehrspsychologischen Beratung werden immer noch 2 Punkte abgezogen.

Bei 18 Punkten und mehr

Wer trotz der Möglichkeiten und Hilfestellungen des Punktsystems 18 Punkte und mehr erreicht, dem muss durch die Verwaltungsbehörde die Fahrerlaubnis entzogen werden. Die Wiedererteilung der Fahrerlaubnis erfolgt dann nur über eine medizinisch-psychologische Untersuchung.

Quelle: Kraftfahrzeugbundesamt


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